Heute war der zweite Tag wo es hieß sehr früh aufzustehen. Den es auf dem Programm mit einem Longtailboot aufs Meer rauszufahren um die Delphine zu beobachten, die in den frühen Morgenstunden in der Nähe von Lovina zu sehen sind. Als wir rausgefahren sind war es noch leicht dämmrig, auf dem Meer konnten wir auf einer Seite noch den Mond sehen, während auf der anderen Seite bereits die Sonne am aufgehen war. Das war vom Bild her ein Traum. Wir sind dann ca. 60 Minuten mit unserem Boot aufs offene Meer raus (wir hatten das Pech und hatten genau das Boot erwischt, dass am langsamsten war) und haben uns dort neben die ganzen anderen Boote gestellt. War ja klar das wir nicht die einzigen sind

Kaum dort angekommen, sah man unweit die ersten Delphine (ca. 7-8 Stück) nach oben kommen. Nun muss man sich das so vorstellen: Delphine tauchen auf, 40 Boote machen sich auf den Weg ihnen nahe zu kommen, Delphine tauchen ab bis die Boote da sind, Delphine tauchen ca. 2 Minuten später an einer anderen Stelle auf, 40 Botte machen sich auf den Weg ihnen nahe zu kommen, Delphine tauchen ab … und so ging das ganze 1 1/2 Stunden lang. Es waren definitiv mehrere Gruppen von Delphinen unterwegs, sodass die Boote sich auch aufteilen konnten. Wir hatten das Glück, dass die Delphine in unserer Nähe öfters mal aufgetaucht sind und somit sind diese Fotos entstanden …


Nach ca. 1 1/2 Stunden auf dem Meer gings dann wieder zurück zum Hotel, wo wir anschließend dann gefrühstückt haben bevor die Reise weiterging.
Auf dem Weg zur Tempelanlage Pura Ulun Danu hat einer aus unserer Reisegruppe ein Schild gesehen wo ein Wasserfall angepriesen wurde. Daraufhin haben wir dort angehalten und haben uns diesen noch angeschaut. Wir mussten erstmal einen etwas längeren Weg gehen um dort anzukommen. Aber allein der Weg dahin war schon traumhaft, dieser war umgeben von riesigen Bäumen, Pflanzen und tollen Geräuschen. Man beachte auf dem Foto mal die beiden Seile die über dem Wasser hingen, man konnte somit dort über die Seile ins Wasser springen.

Beim Tempel Pura Ulun Danu angekommen haben wir uns erstmal durch die Verkäufer gekämpft (und davon gabs massig). Es fand im Moment bei diesem Tempel eine Opferprozession statt, sodass wir uns den Tempel nicht von der Nähe anschauen konnten. Aber selbst von der Weite waren wieder die tollen Opfergaben, sehr schön angezogene Menschen und Kinder zu sehen. Dieser Tempel befindet sich direkt am Seeufer und somit war das ein richtig schönes Bild.


Es ging dann auch schon gleich weiter zum berühmten Meerestempel „Tanah Lot“. Wir konnten uns dort dann ein wenig umschauen (unser Reiseleiter hat uns leider sehr gehetzt und war sauer weil wir länger gebraucht haben), aber gut wir haben dafür alle ein Haufen Geld bezahlt und wenn man schon so weit weg ist, will man auch sich alles genau anschauen. Gegen eine kleine Spende konnte man sich einer Reinigungszeremonie unterziehen und bekam dann eine Lotusblüte die hinters Ohr geklemmt wird (links für die ledigen, rechts für die vergebenen) und dann gabs noch einen Batzen Reis auf die Stirn
Ein Teil aus unserer Gruppe hat dies getan und die sahen alle witzig aus
In Sepia:

In Farbe:

In Sepia:

In Farbe:

Anschließend wurden wir zu unserem Hotel nach Ubud gefahren und es war erst 16.30 Uhr. Was für uns eigentlich sehr ärgerlich war, da wir vorher durch beide Tempelanlagen gehetzt wurden. Uns wurde dann relativ schnell bekannt wieso das so war, unser Reiseleiter und der Busfahrer hatten noch eine Fahrt von 1 1/2 Stunden vor sich und wollten wohl nicht so spät daheim ankommen. Was wir jetzt ehrlich gesagt nicht toll gefunden haben. Somit war dies auch der erste Tag an dem wir mal den Hotelpool noch nutzen konnten. Dort gabs dann auch Happy Hour und wir haben uns gleich 2 große Bintang bestellt (sehr leckeres Pils aus Indonesien – ich hätte auch da drinnen baden können
). Am Abend haben wir uns dann die Künstlerstadt Ubud noch angeschaut und sind lecker Essen gegangen.