der hier scheinbar fleißig mitliest
Anbei ein paar Bilder aus Bali für Dich …

Frangipani

Frangipani

Seerose
November 23, 2008 um 4:30 (Blumen, Indonesien, Urlaub)
der hier scheinbar fleißig mitliest
Anbei ein paar Bilder aus Bali für Dich …

Frangipani

Frangipani

Seerose
November 16, 2008 um 12:06 (Indonesien, Urlaub)

Paebowo - unser Reiseleiter auf Java

Paebowo nochmal - er war sehr menschlich und zugänglich, wir hatten einen sehr guten Draht zu ihm.

Rikschafahrer beim Ausruhen

zwei Kinder die uns gebeten haben sie zu fotografieren - was uns nicht schwer gefallen ist


Bali - Auf dem Weg zur Opfergabe. Hier mussten wir, um fotografieren zu dürfen erstmal ordentlich Geld abdrücken. Dies war der Unterschied zu Java, da konnten die Menschen es nicht erwarten das wir sie fotografieren, während auf Bali es dann schon schwieriger war. Aber auf Java gibt es auch kaum Touristen ...



Grundschülerin
November 16, 2008 um 11:24 (Indonesien, Urlaub)
Nachdem nun der Bericht fertig ist und ich noch ein paar Fotos habe, die wir einfach nebenbei gemacht haben, kommen die nun. Ich finde diese einfach schön und möchte sie nicht untergehen lassen…

Reisbauern

Traditionelles Haus auf Java in dem noch jemand wohnt

Reisbauern beim Reis pflanzen

nochmal in Farbe

Freundliche Reisbauer

Reisbauer bei der Mittagspause

Reisbauer bei der Ernte

Ich finde diesen Reisbauer kann man auch mal von der Nähe zeigen

Beim Reisausklopfen

Reis- und Gemüsefelder im Hochland

Reisfeld

Das Gerüst besteht auf Java meistens aus Bambus
November 16, 2008 um 10:16 (Hochzeitstag, Indonesien, Urlaub)
Unseren 1. Hochzeitstag hatten wir ja während unserer Indonesienreise. Kurz nach Mittag haben wir uns in unserem Hotel einem „Schönheitsritual“ im Spa hingegeben. Es war einfach fantastisch. Wir wurden zwei Stunden lang verwöhnt, geknetet und massiert. Anschließend haben wir uns fertig gemacht und haben uns mit dem Taxi (Blue Bird Group – die fahren mit Taxameter – andere schätzen
) an den Jimbaran Strand fahren lassen. Dort haben die Restaurants ihre Tische direkt am Meer im Sand mit Blick aufs Meer. Und wenn dann noch die Sonne untergeht dann ist es richtig romantisch
Unser Tisch:

Und der Sonnenuntergang:

Er hat unseren Nachtisch gemacht, sehr leckeren Maiskolben:

November 13, 2008 um 8:03 (Indonesien, Urlaub)
Nach der streßigen, aber sehr schönen Rundreise, die 10 Tage gedauert hat, sind wir dann am Abend in unserem Hotel angekommen. Nusa Dua ist ein Ort der für Touristen erschaffen wurde. Es wurden Luxushotels aus dem Boden gestampft, es ist alles sehr sauber und schön gestaltet. Wenn man nach Nusa Dua kommt muss man erstmal die Sicherheitszone durchqueren und dann ist man sozusagen „abgeschottet“ vom indonesischen Leben. Als wir dies so gebucht hatten, hab ich lange überlegt ob es wirklich die richtige Entscheidung war und jetzt wo wir wieder da sind, kann ich sagen „Ja es war die richtige Entscheidung“. Wir waren 10 Tage unterwegs und hatten teilweise einfache Hotels die manchmal kein warmes Wasser hatten, die dreckig waren und wo man froh war nur eine Nacht schlafen zu müssen. Wenn jemand sagt wir sind verwöhnt, dann hat er nicht ganz unrecht. Aber wir stehen dazu
Unser Hotel hat eine tolle Eingangshalle. Wir haben diese betreten und waren sozusagen erstmal betreten. Gleich in Empfang genommen von einer netten Dame, die uns zur Couch begleitet hat und von dort alles dann geregelt hat. Wir haben gleich einen Drink bekommen, durften noch ein bißchen was ausfüllen, bevor es in unser Zimmer ging. Wir hatte ein ganz einfaches Gartenblick-Zimmer gebucht und es war fantastisch. Es lag im Erdgeschoss, war in der Nähe vom Pool, vom Meer, vom Restaurant und von der Rezeption. Die Lage war einfach genial. Und dort sind wir dann erstmal „tod“ ins Bett gefallen. Es war ein Traum in diesem tollen Bett zu schlafen. So gut haben wir die letzten Nächte schon nicht mehr geschlafen. Einfach traumhaft.
Am nächsten Morgen mussten wir uns früh morgens aufquälen um zum Frühstück zu gehen bevor es nichts mehr gab, also um 10.30 Uhr. Nach dem Frühstück, habe ich es gerade noch auf die Strandliege geschafft bevor ich wieder eingeschlafen bin. Ich habe sage und schreiben 3 Tage gebraucht um mich von der Rundreise zu erholen. Es gab nichts schöneres als bei 35 Grad am Meer im Schatten zu liegen, die Wellen rauschen hören und nebenein im Halbschlaf vor sich hinzuträumen.
Das Frühstück im Hotel war grandios. Es gab Semmeln, Toastbrot, verschiedene Brote, Kuchen, Croissant, Muffins usw… Ich konnte in den 8 Tagen nicht mal alles probieren. Es gab frischgemachte Smoothies zum Frühstück (extrem lecker war der Mangosmoothie), es gab viele Fruchtsäfte und Kaffee, Tee oder heiße Schokolade. Alles was das Herz begehrt hat
Es gab frische Rühreier, Omelett, gekochte Eier je nachdem was man sich beim „Eiermann“ bestellt hat. Es gab Baked Beans, Bacon, Würstl, Champignos, Oliven usw… ich könnt stundenland erzählen. Aber mein Lieblingsessen früh morgens waren der leckere Joghurt mit den roten Früchten oder Pana Cotta mit Kiwi, dunkles Pana Cotta mit Kiwi und frischen fruchtsalat. Es gab eine „kühle Theke“ dort waren die leckeren Schätze versteckt.
Zum Abendessen sind wir nie im Hotel geblieben, da dies für indonesische Verhältnisse extrem teuer war, die Preise lagen im gleichen Bereich wie hier in Deutschland. Wir sind bis auf einmal immer in Nyomans Beergarden gegangen. Dieses Restaurant gehört einem Schwaben, der vor Jahren sein Herz auf Bali verloren hat
Er ist verheiratet und hat mittlerweile auch Kinder. Uns hat es dort einfach super geschmeckt und somit sind wir nur einmal „fremdgegangen“. Es gab dort neben indonesischen und asiatischen Spezialitäten auch schwäbische Küche. Und ja, ich hab mal einfach was gegessen was nicht indonesisch war und das war saugut
Der Strand an unserem Hotel war vom Sand her sehr schön. Ansonsten gibt es in Nusa Dua Ebbe und Flut. Uns hat das nicht sonderlich gestört, da wir nicht die großen Meerschwimmer sind. Aber zum plantschen, drinnen spazieren gehen und einfach nur im Wasser hocken und Sonne tanken hat es allemal gelangt
Für uns ideal.
So und nun noch ein paar Bilder, damit Ihr Euch auch einen Eindruck verschaffen könnt:
Dieses Foto ist am ersten oder zweiten Tag entstanden, direkt von der Liege weg, da konnt ich einfach die Liege noch nicht verlassen
Der Strand bei Flut



Der Strand bei 2/3 – Ebbe, es ging noch ein bißchen weiter raus, wenn es komplett Ebbe war:

Massagepavillons am Strand, bei Tag:

Am Strand gab es auch kleine offene Bungalows in die man sich am Tag oder Abend legen konnte. Abends waren diese beleuchtet und man hatte Blick aufs Meer. Einfach romantisch:

Der Pool am Abend beleuchtet:

November 13, 2008 um 12:10 (Indonesien, Urlaub)
An unserem letzten Tag der Reise durften wir mal endlich ausschlafen (was ich natürlich auch gemacht habe). Da unser Reiseleiter und der Busfahrer erst 1 1/2 Stunden zu uns fahren mussten, ging es dann erst später los. Als erstes ging es zum Markt von Ubud. Eine echte Schau der Markt. Dies war der schönste Markt den ich bisher in Indonesien gesehen habe. Es gab ein vielfältiges Angebot, schöne Sachen, gute Qualitätsprodukte und sehr nette Indoneser die uns beim kaufen einfach auch übers Ohr hauen wollten, sind ja die Europäer da. Wir hatten bei uns allerdings einen dabei der richtig gut handeln konnte. Mir taten am Schluß die Verkäufer schon leid, aber als die dann zu ihm sagten „You are good“ haben wir alle wieder gelacht. Die nächste Station war der Goa Gajah, auch die Elefantenhöhle genannt. Im Inneren der Höhle selbst hab ich es leider nicht lange ausgehalten, da die Luft extrem stickig und „komisch duftend“ war. Wir haben uns dann noch den Garten und die Anlage angeschaut bevor wir zur „Kindermusikschule“ gekommen sind.

Kindermusikschule:

Anschließend haben wir einen Stop bei einer Holzschnitzerei gemacht. Ich fand es faszinierend wie die Leute das Holzstück mit den Füßen festgehalten haben und daraus ein Kunststück gemacht haben. Ich glaub ich würd mir am Tag den Fuß ständig verletzen. Die Qualität der Ware war hier wirklich hochwertig, was sich im Preis wieder gespiegelt hat. An dem meisten Straßenränder oder in den Geschäfte gab es auch verschiedene Skulpturen, die schön waren, allerdings nicht so hochwertig. So hat der eine oder andere hier sich noch was schönes mitgenommen. Auch hier galt, mindestens um 2/3 runterhandeln.

Anschließend ging es dann zum Fürstenpalast nach Ubud. Dieser konnte auch nur aus der Ferne und nicht von innen betrachtet werden. Der Fürstenpalast beinhaltet jetzt auch Zimmer die man mieten kann. Da die meisten Gäste nicht wollen das da Touristen rumlaufen, wurden bestimmte Bereiche gesperrt und ist nur die Gäste zugänglich.
In Sepia:

In Farbe:


Auf dem Weg zum Lotustempel sind wir eine Straße zu früh abgebogen, was allerdings nicht tragisch war, sondern eher total schön. Wir sind im „Walk of Ubud“ gelandet. Eine sehr schöne, enge Straße in Ubud wo die Künstler sich im Pflaster verewigt haben.

Kurz darauf haben wir dann auch schon den Lotustempel gefunden. Mittlerweile haben wir ja wirklich viele Tempel gesehen, aber ich fand den Lotustempel nochmal um einiges schöner. In diesem Tempel war gar nichts los, wir waren fast alleine unterwegs. Dies mag daran liegen, das er bei den normalen Touristenrundreisen wohl nicht im Programm ist. Wir haben diesen auch „zusätzlich“ besucht, obwohl er nicht im Programm stand.



Am Nachmittag ging es dann weiter zum Ulu Watu Tempel. Zuerst stand die Besichtigung des Tempels auf dem Programm. Hier gibt es wieder massig Affen. Wir wurden vorher von unserer Reiseleitung gewarnt, dass diese Affen aggressiv werden können. Wir sollten auf Brillen, Fotoapparate, Ohrringe und sonstige Sachen gut aufpassen, da die Affen diese oft klauen und man kriegt dann die Sachen auch nicht wieder. Außerdem können diese beißen und kneifen. Es fing dann langsam an dämmrig zu werden und schon haben wir wieder die ersten Fotos geschossen.

Während ich fleißig am fotografieren war, ich lehnte mit dem Ellenbogen auf einer Mauer, damit ich nicht wackel und wollte den Tempel fotografieren als mir jemand ins Ohr kneift. Ohne umzuschauen, ich war ja am fotografieren, hab ich erstmal meinen Mann geschimpft „Herr Tippse, was denn !“, als allerdings keine Antwort kam, drehte ich meinen Kopf um und siehe an, schaut mich rotzfrech ein Affe an. Der hat es tatsächlich geschafft mein Ohrring locker zu machen, allerdings konnte er es nicht ganz öffnen. Hier ist der „Saubua“ (so hab ich ihn gleich geschimpft).
Saubua:

Einer Frau aus unserer Gruppe wurde die Brille geklaut und kaputt gemacht ! Die gute hatte weder eine Ersatzbrille noch Kontaktlinsen dabei. Das war recht krass muss ich sagen.
Dann hatten wir, während die Sonne unterging, den Feuertanz. Es war schön mal sowas zu sehen, aber das ist ehrlich gesagt nicht wirklich mein Ding. Ich hätte keine zweite Vorstellung mehr gebraucht.

Sonnenuntergang mal anders:

Auf dem Weg zurück, haben nun alle aus der Gruppe ihre Sachen festgehalten und Brillen abgenommen, den nun war es dunkel und die Affen immer noch überall. Und keiner wollte weiterhin ohne Brille sein.
Nun ging die Fahrt zum Jimbaranstrand, wo unser Abschlußessen mit der Gruppe noch bevorstand. Dies war nun das Ende der Rundreise. Einerseits waren wir froh darüber, da wir mittlerweile wirklich geschlaucht waren, aber andererseits war es schön so „organisiert“ durch die Gegend gefahren zu werden und sich einiges anzuschauen. Aber wir waren wirklich froh das wir dann heute am späten Abend endlich in unser Hotel kommen würden, dort auspacken können und erstmal ein paar Tage ausschlafen können …
November 12, 2008 um 11:27 (Indonesien, Urlaub)
Heute war der zweite Tag wo es hieß sehr früh aufzustehen. Den es auf dem Programm mit einem Longtailboot aufs Meer rauszufahren um die Delphine zu beobachten, die in den frühen Morgenstunden in der Nähe von Lovina zu sehen sind. Als wir rausgefahren sind war es noch leicht dämmrig, auf dem Meer konnten wir auf einer Seite noch den Mond sehen, während auf der anderen Seite bereits die Sonne am aufgehen war. Das war vom Bild her ein Traum. Wir sind dann ca. 60 Minuten mit unserem Boot aufs offene Meer raus (wir hatten das Pech und hatten genau das Boot erwischt, dass am langsamsten war) und haben uns dort neben die ganzen anderen Boote gestellt. War ja klar das wir nicht die einzigen sind

Kaum dort angekommen, sah man unweit die ersten Delphine (ca. 7-8 Stück) nach oben kommen. Nun muss man sich das so vorstellen: Delphine tauchen auf, 40 Boote machen sich auf den Weg ihnen nahe zu kommen, Delphine tauchen ab bis die Boote da sind, Delphine tauchen ca. 2 Minuten später an einer anderen Stelle auf, 40 Botte machen sich auf den Weg ihnen nahe zu kommen, Delphine tauchen ab … und so ging das ganze 1 1/2 Stunden lang. Es waren definitiv mehrere Gruppen von Delphinen unterwegs, sodass die Boote sich auch aufteilen konnten. Wir hatten das Glück, dass die Delphine in unserer Nähe öfters mal aufgetaucht sind und somit sind diese Fotos entstanden …

Nach ca. 1 1/2 Stunden auf dem Meer gings dann wieder zurück zum Hotel, wo wir anschließend dann gefrühstückt haben bevor die Reise weiterging.
Auf dem Weg zur Tempelanlage Pura Ulun Danu hat einer aus unserer Reisegruppe ein Schild gesehen wo ein Wasserfall angepriesen wurde. Daraufhin haben wir dort angehalten und haben uns diesen noch angeschaut. Wir mussten erstmal einen etwas längeren Weg gehen um dort anzukommen. Aber allein der Weg dahin war schon traumhaft, dieser war umgeben von riesigen Bäumen, Pflanzen und tollen Geräuschen. Man beachte auf dem Foto mal die beiden Seile die über dem Wasser hingen, man konnte somit dort über die Seile ins Wasser springen.

Beim Tempel Pura Ulun Danu angekommen haben wir uns erstmal durch die Verkäufer gekämpft (und davon gabs massig). Es fand im Moment bei diesem Tempel eine Opferprozession statt, sodass wir uns den Tempel nicht von der Nähe anschauen konnten. Aber selbst von der Weite waren wieder die tollen Opfergaben, sehr schön angezogene Menschen und Kinder zu sehen. Dieser Tempel befindet sich direkt am Seeufer und somit war das ein richtig schönes Bild.


Es ging dann auch schon gleich weiter zum berühmten Meerestempel „Tanah Lot“. Wir konnten uns dort dann ein wenig umschauen (unser Reiseleiter hat uns leider sehr gehetzt und war sauer weil wir länger gebraucht haben), aber gut wir haben dafür alle ein Haufen Geld bezahlt und wenn man schon so weit weg ist, will man auch sich alles genau anschauen. Gegen eine kleine Spende konnte man sich einer Reinigungszeremonie unterziehen und bekam dann eine Lotusblüte die hinters Ohr geklemmt wird (links für die ledigen, rechts für die vergebenen) und dann gabs noch einen Batzen Reis auf die Stirn
Ein Teil aus unserer Gruppe hat dies getan und die sahen alle witzig aus
In Sepia:
In Farbe:
In Sepia:

In Farbe:

Anschließend wurden wir zu unserem Hotel nach Ubud gefahren und es war erst 16.30 Uhr. Was für uns eigentlich sehr ärgerlich war, da wir vorher durch beide Tempelanlagen gehetzt wurden. Uns wurde dann relativ schnell bekannt wieso das so war, unser Reiseleiter und der Busfahrer hatten noch eine Fahrt von 1 1/2 Stunden vor sich und wollten wohl nicht so spät daheim ankommen. Was wir jetzt ehrlich gesagt nicht toll gefunden haben. Somit war dies auch der erste Tag an dem wir mal den Hotelpool noch nutzen konnten. Dort gabs dann auch Happy Hour und wir haben uns gleich 2 große Bintang bestellt (sehr leckeres Pils aus Indonesien – ich hätte auch da drinnen baden können
). Am Abend haben wir uns dann die Künstlerstadt Ubud noch angeschaut und sind lecker Essen gegangen.
November 11, 2008 um 12:21 (Indonesien, Urlaub)
Heute war der Tag, an dem wir Java und auch unseren lieben Reiseführer Paebowo verlassen würden. Auf Bali würden wir dann unseren neuen Reiseführer Made (gesprochen: Maaadeeeee) kennen lernen. Auf Bali gibt es kaum Muslime mehr, dafür sind 90 % der Bevölkerung Hinduisten.
Made:

Wir sind auf die Fähre rauf und haben uns am Oberdeck breit gemacht um von dort die Überfahrt anzuschauen. Bevor es losging kamen junge Javaner und die wollten dann, dass wir Geld ins Wasser werfen, sie springen vom 2. Stock der Fähre hinein und tauchen es hoch. Auf der ganzen Reise ist uns total oft aufgefallen wie arm die Leute doch sind und mit was für kuriosen Dingen versucht wird Geld zu verdienen.
Die Fahrt war sehr schön und vor allem ruhig. Auf dem Weg nach Bali sind wir an der Insel Menjangan vorbeigefahren. Die Insel ist ein Tauchparadies und hat wunderschöne Strände. Einfach schön. Wären wir ein paar Tage in dieser Gegend gewesen, hätten wir sicherlich mal einen Ausflug dahin gemacht.

Anschließend haben wir uns das buddhistische Kloster „Vihara Buddha“ angeschaut. Auf Bali gibt es ja massig Tempel ob buddhistisch oder hindustisch, egal, aber alle wirklich schön. Viele goldene Statuen, überall hats geglänzt, einfach ein schönes Bild.


Am Nachmittag haben wir uns dann die heißen Schwefelquellen „Air Panas“ angeschaut. Hier sind wir 2 Stunden geblieben, da man in den Quellen baden konnte und wenn man das tut (1 x jährlich) wird einem ewige Jugend versprochen. So waren vor Ort auch sehr viele Einheimische, die wirklich daran glauben. Ein paar aus unserer Gruppe sind dann auch in die Quellen rein. Mein Mann und ich haben uns lieber ein wenig die Natur angeschaut.


Auf dem Weg nach Lovina zu unserem Hotel haben wir von weitem schon gesehen, das eine Opferprozession stattfindet. Somit ist der Bus stehen geblieben und wir durften aus dem Bus raus zum fotografieren. Laut unserem Reiseleiter völlig ok. Fast alle sind aus dem Bus raus, haben sich einen Platz gesucht und als die näher gekommen sind haben wir alle fotografiert. Die müssen sich schon fast wie „Berühmtheiten“ auf dem roten Teppich vorgekommen sein.


Am Abend haben wir dann in unserem Hotel eingecheckt (die Gruppe wurde geteilt, weil in einem Hotel für uns nicht genung Platz war und wir waren dann im zweiten Hotel) hier dann der erste große Schock für mich, als der Gepäckboy mich nach meinem Koffer fragt um mir diesen in mein Bungalow zu bringen. Ich kuck die Koffer von uns an und was stell ich fest, keiner der Koffer sieht aus wie meiner. Also hab ich ihm das gesagt, das mein Koffer da nicht dabei ist. Der Gepäckboy wollte das auf seine Art und Weise lösen und hat mir jeden anderen Koffer erstmal angeboten. Allerdings hab ich immer wieder gesagt „Sorry, but this is not mine“. Voller Panik ist der Gepäckboy zum Reiseleiter und der meinte „Ach dann ist er im anderen Hotel, brauchen sie den heute noch?“. Na klar, ist ja alles zum duschen drin und was ich sonst brauch. Der Gepäckboy ist dann losgedüst und hat ihn dort abgeholt. Dann war wieder alles gut.
Und zwischendurch haben wir auch noch einen Cashewnussbaum gesehen:

November 10, 2008 um 11:40 (Indonesien, Urlaub)
An diesem Tag hieß es um 4:00 Uhr morgens Abfahrt. Um 03:30 Uhr kam ein Anruf von der Rezeption „Good morning, here is your wake-up-call“. ARGH, ich wollte nur noch schlafen und auf keinen Fall aufstehen, aber gut, was tut man nicht alles um einen Sonnenaufgang zu sehen. Also raus aus dem Bett, ab in die Klamotten und los rauf auf den Berg. Wir sind als erstes auf eine Aussichtsplattform gefahren und haben uns von dort den Sonnenaufgang angeschaut. Von dort konnten wir auch einwandfrei den Mount Bromo sehen. Auf dem Weg dahin, sind wir mit einem kleinen Bus erstmal auf 2.800 Meter hochgefahren. Es kamen uns bereits um 4.15 Uhr Einheimische zu Fuß entgegen, auf dem Rücken einen riesengroßen Korb mit Gemüse oder sonstigen Sachen, die sie auf dem Markt verkaufen wollen. Damit sie rechtzeit zu Beginn da sind, müssen die schon so früh los, da sie bis zum Markt ja auch 2-3 Stunden laufen müssen. Am Nachmittag gehts das ganze dann wieder hoch. Wirklich bewunderswert und für uns kaum vorstellbar, dass jemand sowas noch macht. Da prallen auf der Reise manchmal wirklich Welten aufeinander.
Kurs vor dem Sonnenaufgang:

Die Sonne kommt gerade raus, und das ging dann wirklich total schnell:

Und jetzt ist sie voll da, ein direktes anschauen der Sonne war nicht mehr möglich:

Ein Blick auf den Mount Bromo und die restlichen Vulkane drum herum. Der Bromo ist der „kleine“ wo gerade der meiste Rauch rauskommt:

Nachdem nun die Sonne aufgegangen war, sind wir mit dem Bus zum Vulkankrater (auf 2.000 Meter) gefahren und dort haben uns dann kleine Pferde erwartet, die uns ein weiteres Stück nach oben gebracht haben. Die hatten ganz schön zu schleppen, war aber voll witzig und für einen Nichtreiter, 20 Minuten zu reiten ist echt heftig und anstrengend. Aber ich bin oben gut angekommen und brav abgestiegen. Ich hätte mich (168 cm, damals 95 kg) fast todgelacht als mein Pferdeführer (160 cm groß, ca. 50 kg) vom Pferd heben wollte. Aber da es ja nur ein Pony war, konnte ich alleine absteigen und es war nicht nötig das ich durch die Gegend getragen wurde
Wir sind dann die restlichen Treppen hochgelaufen und haben uns dann vom Kraterrand des Mount Bromo die schöne Gegend angeschaut. Da es oben wieder gestunken hat ohne Ende (PFUI) waren wir sehr schnell wieder unten. Anschließend sind wir ins Hotel gefahren und haben dann erstmal gefrühstückt, bevor unsere Reise dann nach Kalibaru weiterging.
Mein schwarzes Pony, hier der Beweis das es noch lebte als ich abgestiegen bin:

Kurz vor dem Hotel haben wir noch eine Plantagentour gemacht und die tollsten Sachen gesehen, aber seht selbst:
Zuccinis die auf dem Baum wachsen:

Kaffee:

Grüner Pfeffer:

Desweiteren haben wir zu sehen bekommen Zimtbäume, Kokosnusspalmen, Kakaopflanzen und viele verschiedene Früchte.
Danach sind wir ins Hotel und haben somit unsere letzte Nacht auf Java verbracht.
November 10, 2008 um 10:37 (Indonesien, Urlaub)
Am frühen Morgen nach dem Auschecken haben wir gemeinsam mit unserem Reiseleiter beschlossen die Apfelplantage nicht zu besuchen und lieber auf den Markt von Malang zu fahren. Dort waren wir mal wieder die Attraktion des Tages. Von allen Leuten angelächelt (oder vielleicht auch ausgelächelt
), bestaunt sind wir durch den Markt durchgelaufen und haben so einiges gesehen. Mich haben vor allem die Menschen auf diesem Markt fasziniert, daher habe ich ein paar Fotos auch mal eingestellt.



Anschließend sind wir zu einer großen Teeplantage gefahren und konnten dort einiges über den Teeanbau und seine Qualität erfahren.
Die Teeplantage in Farbe:

Die Teeplantage in Sepia:
Teesamen:
Nach der Ernte wird er zum trocknen abtransportiert:

Hier beim trocknen:

Am Abend sind wird bei den Bromo Tosari Cottages angekommen. Da dies weiter oben lag war es wieder frischer und ich fand es mal ganz angenehm, nicht ständig schwitzen zu müssen ohne auch überhaupt etwas zu machen. Die Cottages selbst waren sehr einfach und nicht wirklich appetitlich, aber gut für eine Nacht war es völlig ok. Dafür hatten wir einen sehr schönen Sonnenuntergang dort und allein deeswegen hat es sich gelohnt.